Was Sie wissen sollten

Der Australian-Shepherd ist keine Sportmaschine!!!

Was bringt mir der Aussie entgegen? Je nach Charakter ist er mehr oder weniger geeignet für sportliche Aktivitäten. In Maßen! Er möchte genau wie jeder andere Hund im Schnitt 18 Stunden am Tag dösen und schlafen. Ein Aussie passt sich eigentlich immer gut an, ist gesellig, freundlich, bemüht, versucht, uns zu lesen und zu verstehen. Diese Rasse liebt es geradezu, Neues zu sehen, zu lernen, einfach dabei zu sein. Was heißt dabei sein? Im Alltag integriert sein, und in der Freizeit nicht nur geduldet werden, sondern teilhaben dürfen. Er möchte mit uns leben und nicht an uns vorbei. Die Intelligenz ist zu oft auch der Fluch des Australian -Shepherds. Intelligente Hunde setzen einen flexiblen, intelligenten Besitzer voraus. Der Mensch sollte seinem Hund Gefühl, Verstand und Weitsicht entgegenbringen! Auf die individuellen Bedürfnisse seines Hundes achten, auch bei der Ernährung. Aktivität und Ruhe müssen zu einer gesunden Balance finden!

Begleite und teile das Leben mit ihm, als das, was er ist: Ein HUND!

 

 

Sie werden immer bei Dir sein, bleiben noch da, wenn sie bereits gegangen sind. Begleiten Dich wo auch immer Du hin gehst, geben Dir Kraft wenn sie Dir fehlt und Trost wenn Du ihn brauchst. Sie fangen Dich auf wenn Du fällst und führen Dich aus der Dunkelheit ins Licht. Sie leben unter Deiner Haut, tief in Dir drin, dort wo Dich ein Lächeln berührt und Tränen ihr Zuhause haben. Sie wohnen mitten im Herz.

Kerstin Köhler

 

 

MDR 1

Der MDR 1 ist eine Medikamentenunverträglichkeit und steht im Zusammenhang mit einem genetischen Defekt in der Blut-Hirn-Schranke. Bei nachfolgenden Medikamenten/Wirkstoffen besteht die Gefahr, dass von dem genetischen Defekt betroffene Hunde von Nebenwirkungen betroffen sein können:

  • Ivermectin (Antiparasitikum) 
  • Loperamid (Antidiarrholkum Digosin) (Herz) ,Vincristin ,Vinblastin, 
  • Doxorubicin (Zytostatika), Cyclosporin (Immunsuuppressivum) 
  • Antibiotika (Grepafloxacin, Sparfloxacin) 
  • Ebastin als Antiallergikum, Dexamethason als Glucocorticoid

diese Aufzählung ist sicherlich noch zu vervollständigen........  

Natürlich wird angestrebt, den Prozentsatz der homozygot betroffenen Aussies zu minimieren. Dabei sollte die Zuchtüberlegung jedoch nicht primär darauf ausgerichtet sein, nur +/+ und +/+ Hunde zu verpaaren. Der Hund ist als Ganzes zu betrachten. Sind die anderen Gesundheitsauswertungen, das Gebäude und der Charakter eines Hundes hervorragend, sollte man einen +/- Hund einem +/+ Hund, der in anderen Punkten schlechtere Ergebnisse vorzuweisen hat,wählen. Die Gesamtqualität eines Hundes bzw. die richtige Partnerwahl einer Verpaarung ist für mich von entscheidendem Wert. Für die Zucht darf nicht nur der MDR1 Status vordergründig sein.